Nach Mitternacht (1981)

Sanne Moder, ein 18 Jahre altes Mädchen, das nicht auf den Mund gefallen ist, wird von ihrem Vater zu ihrer Tante nach Frankfurt geschickt. Die Tante ist herrschsüchtig und missgünstig. Sanne arbeitet in ihrem Papierladen und verliebt sich in den Sohn Franz. Gemeinsam bauen sie mit dem Freund Paul einen eigenen Zigarettenladen auf.
Als die Tante von dem Laden und den Heiratsplänen der beiden erfährt, zeigt sie Sanne bei der Gestapo an. Sanne wird nicht verurteilt, verlässt die Tante und Franz und zieht zu ihrem Bruder Algin, einem Schriftsteller, und seiner Frau Liska. Der Tod eines 6-jährigen Mädchens und das Schicksal von jüdischen Freunden lässt ihre instinktive Abneigung gegen die Nazis grundsätzlich werden. Bei einer Party im Hause ihres Bruders trifft sie Franz wieder. Er ist auf der Flucht. Er hat einen Denunzianten getötet, der ihn und seinen Freund Paul wegen staatsfeindlicher Aktivitäten an die Gestapo verraten hat. Während das Fest einen dramatischen Höhepunkt erreicht - Heini, Journalist und bester Freund von Algin, erschießt sich -, bereiten Sanne und Franz ihre Flucht aus Deutschland vor.

Besetzung

Desirée Nosbusch, Nicole Heesters, Hans Peter Hallwachs, Hermann Lause, Krista Stadler, Norbert Kentrup, Brigitte Mira, Wolfgang

Stab

Regie
Wolf Gremm

Drehbuch
Wolf Gremm, Annette Regnier, Irmgard Keun

Kamera
Michael Steinke

Musik
Charles Kalman

Szenenbild
Jan Schlubach

Produzent
Regina Ziegler

Infos

Genre
Feature Film

Format
35 mm Farbe

Länge
110 min.

Auszeichnugen
Moma Screening


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© 2018 Wolf Gremm